Regulieren.
Integrieren.
Performen.
Wenn der Schmerz nachlässt, ist bei uns erst die Mitte des Weges erreicht. Drei Phasen beschreiben, wie aus Behandlung Bewegung und aus Bewegung Belastbarkeit wird.
Schmerzfrei heißt nicht belastbar
Wenn Beschwerden nachlassen, fühlt sich das nach dem Ende an. Häufig ist es aber erst der Punkt, an dem der Körper wieder arbeiten kann.
- Die Behandlung hat geholfen und nach ein paar Wochen waren die Beschwerden wieder da
- Es tut nicht mehr weh, aber du traust der Stelle noch nicht
- Du hast Übungen bekommen und bist unsicher, ob du sie richtig machst
- Im Alltag geht es wieder, aber beim Sport oder unter Last meldet sich die alte Stelle
- Du weißt nicht, was du selbst tun kannst, damit es nicht wiederkommt
- Du wünschst dir einen Plan, bei dem ein Schritt auf dem anderen aufbaut
Dann fehlt oft der Schritt zurück in Belastung. Deshalb ist unser Vorgehen als zusammenhängender Weg angelegt. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und hat eine eigene Aufgabe. So kannst du nachvollziehen, warum wir zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas tun und später etwas anderes.
Von der Behandlung zur Belastbarkeit
Jede Phase hat eine klare Aufgabe. Wo du einsteigst und wie lange eine Phase dauert, hängt von deiner Ausgangslage ab.
Regulieren
Voraussetzungen schaffenZuerst schauen wir uns an, was zusammenwirkt. Mit manuellen Techniken und gezielten Reizen schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass sich überhaupt etwas verändern kann.
- Analyse von Bewegung und Belastung
- Manuelle Techniken und gezielte Reize
- Einflüsse aus Alltag, Beruf, Augen, Füßen und Kiefer einordnen
Bei uns vor allem in: Physiotherapie und Posturologie
Integrieren
In Bewegung übertragenWas sich gelöst hat, muss in Bewegung übergehen. Mit ausgewählten Übungen wird daraus etwas, das auch im Alltag trägt.
- Übungen, die zu deiner Situation passen
- Zuerst Kontrolle über die Bewegung, dann Kraft
- Übertragung in Alltag, Beruf und Sport
Bei uns vor allem in: Physiotherapie, Personal Training und Kursen
Performen
Belastbar machenZuletzt wird die neue Bewegung belastbar. Dabei geht es um mehr Kraft, mehr Sicherheit und mehr Reserve für Alltag, Beruf und Sport.
- Gezielter Kraftaufbau
- Belastungen, die Alltag und Sport tatsächlich verlangen
- Reserve für mehr als nur den Alltag
Bei uns vor allem in: Personal Training, Kursen und Leistungsdiagnostik
Woran wir merken, dass es weitergeht
Wie lange eine Phase dauert, hängt von der Ausgangslage ab, also davon, was vorgefallen ist, wie lange es besteht und was im Alltag darauf einwirkt. Deshalb nennen wir keine festen Zeiträume. Woran wir uns orientieren, ist dagegen immer dasselbe.
Von Regulieren zu Integrieren
Der Übergang kommt, wenn Bewegung wieder möglich ist, ohne dass sofort alles dagegenhält. Dann ist die Grundlage da, um aktiv zu arbeiten.
Von Integrieren zu Performen
Der Übergang kommt, wenn die neue Bewegung sitzt und du sie ohne Nachdenken abrufen kannst. Dann lohnt es sich, sie unter Last zu bringen.
Nicht jeder durchläuft alle drei
Wo du einsteigst, hängt davon ab, was du mitbringst. Wer nach einer abgeschlossenen Behandlung kommt, startet oft direkt in der zweiten oder dritten Phase.
Rückschritte gehören dazu
Manchmal geht es einen Schritt zurück, weil im Alltag etwas dazwischenkommt. Das ist normal und kein Zeichen, dass etwas nicht funktioniert.
Bei Nackenbeschwerden
Wir schauen auch auf das, was auf den Nacken einwirkt. So sieht der Weg durch die drei Phasen aus.
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Regulieren
Zuerst schauen wir, was auf den Nacken einwirkt. Wir prüfen, wie der Kopf getragen wird, was die Augen tun und wie Schultern und Brustwirbelsäule beteiligt sind. Daraus ergibt sich, wo wir ansetzen.
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Integrieren
Danach geht es darum, die gewonnene Beweglichkeit in Bewegung zu übertragen, damit sie erhalten bleibt.
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Performen
Zuletzt geht es darum, dass der Nacken auch das aushält, was der Alltag von ihm verlangt. Dazu gehören acht Stunden am Bildschirm, der Blick aufs Handy und das Training am Abend.
Nach einer Knie-Operation
Nach einer Operation gibt der Operateur vor, was wann belastet werden darf. Innerhalb dieses Rahmens verläuft der Weg so.
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Regulieren
Das Knie soll wieder mitarbeiten können. Dafür gewinnen wir Beweglichkeit zurück, bearbeiten das umliegende Gewebe und machen die Muskulatur wieder ansteuerbar. Häufig schauen wir dabei auch auf die Narbe und darauf, wie das Gewebe darum herum gleitet.
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Integrieren
Das Bein soll im Gehen wieder normal belastet werden, ohne dass die andere Seite alles übernimmt. Dabei geht es weniger um Kraft als um Gewohnheit, denn ein Ausweichmuster verschwindet nicht von allein.
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Performen
Jetzt kommt die Belastung dazu, die Alltag und Sport verlangen. Das sind Treppen, längeres Stehen und einbeinige Belastung, bei sportlichen Zielen auch Sprung und Landung. Wann welcher Schritt kommt, richtet sich danach, was das Knie schon kann.
Finde heraus, wo du stehst
Beim ersten Termin klären wir, welche Phase für dich gerade ansteht und was daraus folgt.
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